Aktuell
Samstag, 23. September 2017
11.00 bis 21.00 Uhr


In Kooperation mit dem Afrika-Netzwerk Bremen veranstaltet unser Verein das erste Afrika Festival am Elefanten. Unser Fest ist zum gegenseitigen Kennenlernen von schwarzen und weißen BremerInnen gedacht, um Berührungsängste, Schranken und auch gegenseitige Vorurteile abzubauen. Bei Musik, afrikanischem Essen, Info- und Verkaufsständen und einem World-Café werden wir gemeinsam ein schönes Fest feiern.







Dienstag, 10. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Robert Kusiolek und Elena Chekanova (Live Elektronik).

Kusiolek und Chekanova sind Ausnahmekünstler. Ihre fokussierte Arbeitsweise überschreitet viele Grenzen. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen.

Robert Kusiolek ist Akkordeonist, Bandoneonist, und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie in Poznan/Polen mit Auszeichnung abgeschlossen und studiert seit 2007 an der HMTMH in der Solistenklasse von Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen - 2006 und DAAD in Deutschland - 2007 sowie Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg 2003, in Poprad/Slowakei 2003, in Przemysl/Polen 2003, in Klingenthal/Deutschland 2004 und in Castelfidardo/Italien 2006. Seine Musik ist zeitlos, dennoch modern, aber ohne Modernismen. Er hat die imposante Fähigkeit ad hoc eine Fülle von Interaktionsmustern, Texturen und Stimmungen zu kreieren und beherrscht sein Instrument mit außergewöhnlicher Virtuosität.

Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weissrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule für Musik in Posen. Auch diese Ausbildung absolvierte Elena Chekanova mit Bestnote. Danach dirigierte sie zahlreiche Uraufführungen mit dem Arche NewMusicEnsemble in Polen. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue und wurde 2009 nach ihrem Konzertexamen in seine Soloklasse aufgenommen. Die Kunst des Dirigierens lernte sie auch von ihrem anderen Lehrer und Mentor, Maestro Michail Jurowski, einem Dirigenten der klassischen russischen Schule, dem sie 2009 und 2010 bei Konzerten in Wien, Parma, Stuttgart und im schwedischen Norrköping assistierte.








Es ist geschafft!

Der Elefant konnte nach 5-monatiger Sanierungszeit wieder dem Verein übergeben werden. Die Arbeiten am AntiKolonialDenkMal wurden von herausragenden Fachkräften und in handwerklicher Meisterschaft durchgeführt. Vielen Dank an das Bauressort der Stadt Bremen, an Rainer Imholze und Bernd Liedtke, an Achim Todenhöfer vom Landesamt für Denkmalpflege, an die Fa. Deitschun und Partner und an die Fa. Kathmann.


   





Nun gibt es gute Nachrichten:

Die Sanierungsarbeiten gehen in die Endphase. Der Elefantenkörper ist schon wieder wie neu. Als letztes ist der Sockel dran. Danach muss das Denkmal noch ein bißchen unter der schützenden Plane bleiben. Die Wiedereröffnung ist für Anfang Februar 2017 geplant.





 




⇒ Artikel im WESER KURIER vom 29.07.2016




Seit dem 15. August 2016 wird der Elefant restauriert. Mit Hilfe der Stadt Bremen und dem Landesdenkmalschutz soll das in seiner Art einmalige Denkmal vor dem Verfall bewahrt werden. Nach einer intensiven Oberflächenreinigung werden alle Fugen erneuert und jeder Stein geprüft. Viele Steine werden ersetzt werden müssen. Außerdem werden bauliche Maßnahmen gegen eine Durchfeuchtung des Mauerwerks vorgenommen. Im Dezember 2016 sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.


 

 





Aus gegebenem Anlass folgender Hinweis:

Der Vereinszweck ist laut Satzung "die Förderung von Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Denkmalschutzes und der Völkerverständigung." Weiter heißt es in unserer Satzung: "Der Verein entwickelt und fördert soziokulturelle und multimeldiale Kommunikationsformate. Dabei geht es um Aktivitäten, die den Standort Bremen und insbesondere den Stadtteil Schwachhausen bereichnern und prägen sollen. Der Verein will strukturbildend und vernetzend innerhalb der Kunst- und Kulturszene wirken." Der Verein der Elefant widmet sich vorrangig kulturellen Projekten. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist politisch und konfessional neutral.





„Ein Elefant in Bremen“ von Gudrun Eickelberg

Das Buch erzählt die Geschichte des AntiKolonialDenkmals in Bremen. Gleichzeitig wird auch die deutsche und bremische Kolonialgeschichte am Beispiel Namibias beschrieben. Viele Fotos machen das Thema anschaulich. Das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren geschrieben worden, ist aber auch für Erwachsene geeignet.

Verlag: Books on Demand, Norderstedt
ISBN 978-3-8423-8010-3 Preis: 12,90 €


In Planung:

Weitere Austellungen, Lesungen, Vorträge etc.